Traumatherapie
Es gibt viele Arten von Traumata. Allgemein bezeichnet man ein Trauma, wenn ein Mensch in der Vergangenheit Erlebnisse hatte, die mit enormen Stress und Gefühl von Hilfslosigkeit verbunden waren. Auch und gerade im Kleinkindalter. Die Erinnerungen und Gefühle kann der Betroffene noch heute im Hier und Jetzt als belastend empfinden.
Von dieser Extrembelastung kann man direkt als Opfer oder indirekt als Zeuge, Helfer oder als Angehöriger betroffen sein. Oft fällt es nach einem solchen traumatischen Ereignis schwer, das Innere Gleichgewicht zurück zu gewinnen und den Alltag wieder aufzunehmen.
In einem geschützten und empathischen Rahmen unterstütze ich Sie in Ihrem Aufarbeitungs-Prozess. Sie bearbeiten und integrieren Ihre Themen, lernen die Auswirkungen solcher Traumatisierungen auf Ihren Körper, Psyche, Verhaltensweisen und inneren Prozessen kennen und verstehen. Sie sollen wieder an mehr Stabilität und Lebensqualität gewinnen.
Ich richte mich nach dem allgemeinen Phasenmodell der Traumatherapie Stabilisierung - Exposition / Traumadurcharbeitung - Integration.
In der Traumatherapie kommen analytische, körperpsychotherapeutische, verhaltenstherapeutische sowie systemische und integrative Elemente zum Einsatz. Immer angepasst an Ihre Bedürfnisse und Ihren bisherigen Therapiestand. Ich arbeite unter anderem mit dem mehrdimensionalen Therapiemodell SPIM 30 (Somatisch-Psychologisch-Interaktives Modell für komplextraumatisierte Menschen in der Standardversion 30). Dieses Modell ist unter anderem auf frühe traumatisierende Bindungsstörungen ausgelegt.